Overnight Oats, 2 Wörter die schon länger durch die Foodszene geistern. Ich selbst esse Oats (englisch für Haferflocken) schon länger. Jedoch habe ich bisher meinen Porridge oder auf Deutsch Haferbrei, immer Abends bereits vorgekocht, morgens nochmal kurz mit etwas Milch aufgekippt und kurz in der Mikrowelle warm gemacht. Overnight Oats, also „Übernacht Haferbrei“ nutzt einen anderen Ansatz der einfacher nicht sein könnte. Dabei ist es so simpel und es gibt zig Varianten. Mein Rezept wurde inspiriert durch  eines welches ich auf kochkarussel.com gefunden habe, meins ist jedoch optisch nicht annähern so ansprechend, da ich aus Mangel an frischen Erdbeeren mit gefrorenen Vorlieb nehmen musste. Diese sind jedoch aus Omas Garten vom vergangenen Sommer.

Die Grundlage ist immer folgende: Nehmt euch einen verschließbaren Behälter, meiner fasst 640ml. Füllt in diesen 50-60g (5-6EL) zarte oder kernige Haferflocken. Kippt nun soviel Flüssigkeit drauf, dass die Flocken gerade bedeckt sind. Deckel drauf und alles über Nacht in den Kühlschrank.

Dies ist natürlich langweilig und geschmacklich nun wirklich keine Offenbarung, darum stelle ich euch hier meine Variante mit Erdbeeren und körnigem Frischkäse vor. Zum süßen habe ich hier Kokosblütenzucker verwendet. Dieses hat einen geringen glykämischen Index, was bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießt, was wiederum heißt, dass ihr nicht so schnell vom Heißhunger geplagt werdet. Weiterhin enthält er viele Mineralstoffe. Der Nachteil des Zuckers: 500g kosten ca. 10 EUR. Alternativ verwendet Agavendicksaft oder Honig.